geboren in Arezzo, erhielt bereits im Alter von fünf Jahren seinen ersten
Klavierunterricht und gewann in den nächsten Jahren elf der wichtigsten
italienischen
Klavierwettbewerbe, allen voran den renommierten Busoni-Wettbewerb in Bozen.
Er studierte bei Orazio Frugoni und Maria Tipo und zählte zu den jüngsten
Absolventen des
Conservatorio Santa Cecilia in Rom. Sein Erfolg beim Wettbewerb der Van Cliburn
Foundation
in Fort Worth/Texas bedeutete den internationalen Durchbruch zu einer großen
Karriere.
Seither wird er zur viel versprechenden jungen Pianistenelite gezählt,
die Italien seit Arturo
Benedetti Michelangeli hervorgebracht hat.
1992 debütierte Fabio Bidini mit dem London Symphony Orchestra unter Michael Tilson Thomas und kurz darauf in den USA mit dem Atlanta Symphony Orchestra unter Joel Levi. Seitdem konzertiert er regelmäßig mit den Spitzenorchestern Europas und der USA, ist regelmäßiger Gast internationaler Festspiele und gastiert in den berühmten Konzertsälen der Welt wie der Carnegie Hall in New York, der Royal Festival Hall in London, dem Prager Rudolfinum und dem Auditorio Nacional de Música in Madrid.
Bidinis Repertoire umfasst über 80 Klavierkonzerte sowie Werke der
Sololiteratur und der
Kammermusik vom Barock bis zur Moderne.
Im Jahr 2005 wurde Fabio Bidini
als Professor für Klavier an die
Universität der Künste in
Berlin berufen, seit April 2009 hat er eine Professur an der
Hochschule für Musik
„Hanns Eisler" Berlin inne.